„Stabil und zuversichtlich bei Trauer und Krise“ (wie Sie handlungsfähig und besonnen bleiben in schweren Zeiten)

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Freitag 11:00 - 11:45 Uhr

Offermann, Franziska: Stabil und zuversichtlich bei Trauer und Krise
Dr. Franziska Offermann

Wir alle sind zurzeit beruflich und privat von drastischen Veränderungen betroffen. Dies ist eine große Herausforderung für das persönliche Nervensystem und ein Stresstest für fast alle Systeme, in denen wir uns bewegen. Es gilt auch, kleine und große Verluste zu bewältigen, also zu trauern.

Indem wir unser autonomes Nervensystem besser kennenlernen und stabilisieren, können wir im Flow von Denken, Fühlen und Handeln stabil, handlungsfähig und besonnen bleiben, die Resilienz fördern.

Dr. Franziska Offermann
Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die Pharmazeutin Franziska Offermann als Trauerbegleiterin (BVT) und NLP-Coach mit Ihrem Beratungskonzept Lucera (www.lucera.de) Unternehmen und Organisationen bei Krisen, Trauer und Trauma im System. Sie ist Autorin des Buches „Wenn Kollegen trauern“ (Kösel-Verlag). Seit über zwanzig Jahren begleitet sie ehrenamtlich trauernde Familien nach dem Tod eines Kindes. Dieses Engagement führte sie auch zur Weiterbildung als Traumapädagogin und Traumafachberaterin (DeGPT/BAG-TP) und ermöglichte es ihr, die Vorgänge in Familiensystemen und Organisationen noch besser verstehen und begleiten zu können. Die Weiterbildung zur Yogalehrerin war ein folgerichtiger Schritt, um in einem belastenden Berufsalltag noch ausreichend Kraft und Liebe für die Familie und das eigene Wohl aufbringen zu können. Die im Yoga praktizierte heilsame Verbindung von Handeln, Fühlen, Denken, Spüren vermittelt sie in Kursen zur Stabilisierung im Traumahilfezentrum München und fließt in all ihre Vorträge und Seminare ein.

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Kommentare (2)

  • Carmen Robrecht

    08 Mai 2020 at 15:03 | #

    Danke für Ihren tollen Vortrag. Ich habe mich in vielen Ihrer Aussagen wieder finden können, und auch für mein Projekt Trauercafe Augenblicke Anregungen zur Umsetzung bekommen.
    Ich bin verwaiste Mutter seit 11 Jahren, seit 13 Jahren Heilerziehungspflegerin in einer besonderen Wohnform. Dort leben Erwachsene mit einer psychischen Erkrankung. Im Laufe meiner Traumverarbeitung habe ich mich zur Sterbebegleiterin und systemische Trauerbegleiterin (BVT) weiter gebildet und arbeite ehrenamtlich im Hospizverein. Vorwiegend um Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit geistiger Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung im Sterbeprozess und in der Trauerverarbeitung zu begleiten. Seit September 2019 befinde ich mich in der Weiterbildung zur Traumapädagogik und Traumafachberatung im Institut Berlin. Im Juni werde ich dort das Zertifikat erreichen und mit den Aufbauseminaren möchte ich auch die De GPT/ DAGTP erlangen. Mein Projekt ist das Trauercafe Augenblicke für Menschen mit psychischer Erkrankung, um Trauer und Verlust zu verarbeiten und im Austausch zu sein.

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    • Franziska Offermann

      08 Mai 2020 at 15:35 | #

      Liebe Frau Robrecht,
      herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich freue mich so über Ihr Engagement im Hospiz, denn es ist schön zu erfahren, wie die leidvolle Erfahrung, so schlimm sie ist, dazu führt, das anderen Menschen in ihrem Leid beigestanden wird. Danke, dass Sie Ihre Erfahrung, gepaart mit fachlicher Weiterbildung so zur Verfügung stellen. Alles Gute für Sie

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